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Ihre Unterschriften setzten auch Konsul Günter Marten (SVG), Otto Wilhelms (Vorstandsvorsitzender SVG und Geschäftsführer WuW) sowie Wolfgang Schang (Prokurist WuW) unter den Vertrag

Die Polizei und Vertreter der Firma Wach- und Werkschutz GmbH Wilhelmshaven (WuW) haben gestern Nachmittag bei der Polizei Wilhelmshaven, Kurt-Schumacher-Straße, einen ­Kooperationsvertrag unterzeichnet. WuW ist Tochter der Sicherheitsverwaltungs AG (SVG). Die rund 400 Mitarbeiter in der Jadestadt werden die Polizei in Ihrer täglichen Arbeit unterstützen, indem sie während Ihrer Tätigkeit Hinweise nach dem Motto: “Erkennen, beobachten, melden” weiterleiten.

Polizeipräsident  Thurau erinnerte daran, dass die Polizei auf die Mithilfe vieler Menschen angewiesen ist, um gute Arbeit leisten zu können. Neben der Präventionsarbeit erwähnte der Polizeipräsident noch die Zusammenarbeit mit Sicherheitsfirmen. Im Januar dieses Jahr war der erste Kooperationsvertrag im  Bereich der Polizeiinspektion geschlossen worden.

Die Polizei arbeitet nur mit besonders qualifizierten privaten Sicherheitsfirmen zusammen. „Die Wach- und Werkschutz GmbH verfügt über alle  geforderten Zertifikate“, sagte Thurau.

Der Vertrag hat keine feste Laufzeit, er kann jederzeit von einer der beiden Seiten gekündigt werden. Die Sicherheitsfirmen sollen keinesfalls Polizeiarbeit übernehmen, stellte der Polizeipräsident klar. „Die öffent­liche Sicherheit ist und bleibt klar der Polizei vorbehalten.“ Auch einen Personalabbau bei der Polizei werde es durch die Kooperationen nicht geben.

Auch der Leiter der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland, Leitender Kriminaldirektor Hans-Henning von Dincklage, erwartet von der Zusammenarbeit positive Effekte: „Mehr Augen sehen mehr; die Gefahr, entdeckt zu werden, wird damit größer; das Sicherheitsgefühl der Bürger wird nochmals gestärkt.“

Zuvor hatte Thurau die Arbeit der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland ausdrücklich gelobt. „Wilhelmshaven ist auf einem guten Weg, die Stadt sicherer zu machen“, sagte der Polizeipräsident.

Die Kriminalität sei rückläufig, die Aufklärungsquote steige. Diese Erfolge basieren, so Thurau, unter anderem auf der guten Präventionsarbeit. Er wies in diesem Zusammenhang auch auf das Projekt „Wilhelmshaven sicher“ hin.

 

Quelle: Wilhelmshaver Nachrichten, 20. Juli 2011