Deutsche Bundesbank führt CashEDI ein


Deutsche Bundesbank führt CashEDI ein

TSO stellt Neuerungen vor – Frühzeitige Umstellung auf den bargeldlosen Zahlungsverkehr bringt Vorteile

Oldenburg – Rastede Die Deutsche Bundesbank stellt im Bargeldverkehr bis zum 31. Dezember 2012 auf das neue CashEDI-System (Cash Electronic Data Interchange) um und bietet damit seinen Bargeldgeschäftspartnern die Möglichkeit einer elektronisch unterstützten Geschäftsabwicklung im Rahmen eines standardisierten elektronischen Datenaustausches. Die Umstellung auf CashEDI ist verpflichtend und die Einzahlungsavise und Geldbestellungen müssen ab 1. Januar 2013 elektronisch an die jeweilige Bundesbankfiliale übermittelt werden.

 


Wilhelm Gerdes (Deutsche Bundesbank Filiale Oldenburg), Robert Albers (Deutsche Bundesbank – Hauptverwaltung Hannover), Karl-Heinz Grünholz (TSO-Geschäftsführer), Frank Claußen (TSO), Direktor Karl-Hilmar Hopf (Deutsche Bundesbank – Filiale Oldenburg) und Konsul Günter Marten (Aufsichtsrat Cash Logistik Security AG Düsseldorf) – v.l.n.r.

 

Die TS TranSecurity Werttransport & Sicherheitsservice GmbH (TSO), eine 100prozentige Tochter der SVG Sicherheitsverwaltungs AG (SVG AG) (http://www.eurosecurity.de) und professioneller Bargeldtransporteur im norddeutschen Raum, hatte zahlreiche Rückfragen ihrer Kunden zur Umstellung auf das neue CashEDI-System der Deutsche Bundesbank erhalten. In Rastede wurde in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesbank im Residenzhotel “Zum Zollhaus” eine Informationsveranstaltung CashEDI durchgeführt, auf der kompetente Referenten der Deutschen Bundesbank – Hauptverwaltung Hannover und der GS1 Germany GmbH Köln zur Nutzung von CashEDI referierten.

Die Verpflichtung für die Kreditinstitute, das neue CashEDI-System der Deutschen Bundesbank bis spätestens 1. Januar 2013 einzusetzen, rückt zunehmend in den Mittelpunkt. Aus der Region Weser Ems waren deshalb über 60 Vertreter von Banken angereist, die vom Referenten Robert Albers von der Deutschen Bundesbank Eurosystem – Hauptverwaltung Hannover über die ersten Schritte zur Nutzung von CashEDI und Erwerb der Lizenz zur Teilnahme an den internationalen GS1-Standards informieren ließen. Auch die Anmeldung zur Verwendung des CashEDI-Verfahrens über den Kundendaten-Meldebogen und Registrierung in der Benutzerverwaltung des ExtraNets der Deutschen Bundesbank sowie die Wahl der Software, die bei den jeweiligen Kunden zur CashEDI-Nutzung zum Einsatz kommen soll, wurde eingehend besprochen. Die CashEDI-Ansprechpartner in den örtlichen Filialen der Deutschen Bundesbank stehen den Bargeldgeschäftspartnern für weitergehende Informationen zur Verfügung oder man informiert sich im Internet unter www.cashedi.de

 


Dipl.-Betriebswirt (FH) Robert Albers von der Deutschen Bundesbank Eurosystem – Hauptverwaltung Hannover bei seinem Vortrag und Dipl.-Ing. Volkan Kavşak, TSO-Geschäftsführer Karl-Heinz Grünholz und TSO-Niederlassungsleiter Frank Claußen (v.l.n.r.).

 

Das Geldbearbeitungszentrum TSO, ein Spezialist für geld- und wertlogistische  Problemlösungen, das “Gelder in Millionenhöhe” regelmäßig bewertet, sortiert und weiter leitet, wendet das neue CashEDI-Verfahren der Deutschen Bundesbank bereits an und TSO-Geschäftsführer Karl-Heinz Grünholz konnte somit die vielen interessierten Fragen der Teilnehmer kompetent und erschöpfend aus seinen bisherigen Erfahrungen mit dem CashEDI-System beantworten, denn in verschiedenen Projekten konnte den Kunden konkret und auf die jeweilige Ausgangssituation fokussiert geholfen werden.


TSO-Geschäftsführer Karl-Heinz Grünholz beantwortet Fragen der Teilnehmer zum neuen CashEDI-System der Deutsche Bundesbank.

 

In seinem Referat erläuterte Dipl.-Ing. Volkan Kavşak von GS1 Germany GmbH, dass auf Basis der internationalen Logistikstandards von GS1 bargeldrelevante Daten wie Einzahlungsavise und Geldbestellungen untereinander und mit der Deutschen Bundesbank auf elektronischem Wege ausgetauscht werden können. Die Teilnehmer benötigen eine GLN (Global Location Number) von GS1, um ihre Filialen und Standorte in Verbindung mit den Konten eindeutig identifizieren zu können. Das Auftreten von Fehlbuchungen ist durch die Prüfziffernlogik der GLN und Antragspflicht bei der Deutschen Bundesbank kaum noch möglich. Der im CashEDI-Verfahren der Deutschen Bundesbank verwendete GS1-Standard wird in den kommenden Jahren auch in den Ländern Frankreich und Spanien Einzug halten.


Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtschaftsing. Volkan Kavşak von GS1 Germany GmbH Köln erläutert den Teilnehmern an der Informationsveranstaltung CashEDI der TSO in Rastede die Möglichkeiten einer elektronisch unterstützten Geschäftsabwicklung im Rahmen eines standardisierten elektronischen Datenaustausches mit den Bargeldgeschäftspartnern der Deutschen Bundesbank.