Die SVG Sicherheitsverwaltungs AG auf „Sicherheitsmission“ in China unterwegs

Nachdem die SVG AG, vertreten durch die Herren Schang und Gburreck, bereits im September vergangenen Jahres an einer Informationsveranstaltung des BMWi über die zivile Sicherheitswirtschaft Chinas in Berlin teilgenommen hatte, um sich über den zivilen Sicherheitsmarkt im „Reich der Mitte“ zu informieren, nahmen nun auch der Vorstandsvorsitzende Otto Wilhelms, wiederum begleitet von Vertriebsmanager Fred Gburreck an einer Geschäftsanbahnungsreise im Rahmen der Exportinitiative „ Zivile Sicherheitstechnologien“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie nach Shenzhen und Beijing vom 18.- 23. 05. 2014 teil. Die Reise stand unter dem Thema „Zivile Sicherheitstechnologien und – dienstleistungen mit dem Schwerpunkt Disaster Management“ und wurde von hochrangigen Vertretern des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und des Bundesministeriums des Innern (BDI) begleitet. Das BMWi hatte die deutsche AHK in China und die Dr. Pfau Wirtschaftsberatung mit der Vorbereitung und Durchführung dieser Geschäftsanbahnungsveranstaltung beauftragt.

Damit wurde nicht nur ein neuer wichtiger Schritt in der weiteren Zusammenarbeit Deutschlands und der V.R. China auf dem Gebiet der zivilen Sicherheitswirtschaft gegangen, sondern zugleich auch ein erster wichtiger Schritt für eine langfristige strategische Zusammenarbeit von Unternehmen, Fachexperten, Verbänden und Organisationen des Katastrophenschutzes beider Länder, die im September vergangenen Jahres in China auf Regierungsebene beschlossen worden war.

 

An der einwöchigen Geschäftsanbahnungsreise nahmen neben der SVG AG noch weitere 9 überwiegend mittelständische deutsche Unternehmen teil. Sie stellten ihre Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen in Shenzhen, der unmittelbar an Hong Kong grenzenden Sonderwirtschaftszone mit den höchsten wirtschaftlichen Wachstumsraten ganz Chinas, und in der Hauptstadt Beijing interessierten Regierungsvertretern, Repräsentanten von Branchenverbänden, chinesischen Unternehmen und allen relevanten Organisationen des Katastrophenschutzes und der zivilen Sicherheitswirtschaft in China vor. In direkten Firmengesprächen und bei Firmenbesuchen wurden erste Verkaufsverhandlungen geführt und Kooperationsmöglichkeiten mit chinesischen Partner ausgelotet.

Fred Gburreck (auch Kreistagsabgeordneter im LK Friesland)  und OttoWilhelms übergaben außerdem ein Schreiben von Landrat Sven Ambrosy  (Landkreis Friesland). Fred Gburreck überreichte dieses werbewirksame Schreiben mit weiteren Infomaterialien seitens der Region Friesland/ Wilhelmshaven sowie von der Jadebay  im Beisein von Mitgliedern der AHK an verschiedene namhafte Vertreter der chinesischen Wirtschaft. Die Wilhelmshavener Sicherheitsfirma wurde mehrfach kurz vorgestellt und es wurden ausführliche Gespräche mit zwei größeren Dienstleistungsunternehmen der zivilen Sicherheitswirtschaft in der südchinesischen Provinz Guangdong am Perlflußdelta und in Beijing geführt. Beide zeigten sich sehr interessiert an den Sicherheitsdienstleistungen und -produkten der SVG und an gemeinsamen Ausbildungsaktivitäten von Sicherheitsfachkräften. Ein weiteres chinesisches Unternehmen will gepanzerte Geldtranporter made in Germany anschaffen und ist diesbezüglich sehr an engen Kontakten zur SVG und an deren Sicherheits-know how interessiert. Das betrifft sowohl die Sicherheitstechnik als auch eine hochmoderne und effiziente Wertelogistik. Zu den Interessenten gehört auch die Fa. Beijing Jingying Security Services, beheimat im Pekinger Stadtbezirk Daxing. Sie bietet personelle und technische Sicherheitsleistungen an, und erhofft sich aus einer intensiven Zusammenarbeit mit der SVG ein verbessertes Qualitätsniveau ihrer Mitarbeiter. Der Firmenchef wird kurzfristig der SVG über die AHK eine Machbarkeitsstudie vorlegen. Danach entscheidet sich die weitere Zusammenarbeit.. Das sind genau die Leute gewesen“, so Otto Wilhelms begeistert, „die sofort verstanden haben was wir machen und wo die Wurzeln unseres geschäftlichen Erfolges liegen. Schon deshalb hat sich der Besuch in China gelohnt!“ Wenn bodenständige Friesen ins Schwärmen kommen… Bald sollen den Worten auch schon Taten folgen. Die Chinesen wollen nach Wilhelmshaven kommen, um sich vor Ort erneut und intensiver mit den Sicherheitsexperten der SVG zu treffen. „Das kann uns nur Recht sein“, resumiert der SVG Chef entspannt und von der Tatsache durchaus angetan. „Ich hab sie schon mal  eingeladen und dann werden wir weiter sehen!“ Und noch ein Synergieeffekt der Reise für die SVG sollte nicht unerwähnt bleiben: Die SVG wird sowohl vom BMWi als auch von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im BMZ in die weitere wirtschaftliche Zusammenarbeit und Projektarbeit auf dem Gebiet der zivilen Sicherheit und des Katastrophenschutzes zwischen mittelständischen Unternehmen Deutschlands und Chinas direkt mit einbezogen und als erfolgreiches Unternehmen bei weiteren Veranstaltungen in der Branche mit den chinesischen Geschäftspartnern gefragt sein. Das kommentiert Otto Wilhelms in seiner unverwechselbaren Art mit den Worten: „ Ja, wenn wir als Mittelständler erfolgreich sein wollen, dann müssen wir eben einfach mal über unseren Tellerrand hinausschauen.“ Die SVG bewahrt auch dabei weiterhin Augenmaß!

SVG in China


Vertreter des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), des Bundesministeriums des Innern (BDI) und der deutschen AHK stellten sich mit chinesischen Regierungsvertretern, Repräsentanten von Branchenverbänden, chinesischen Unternehmen und allen relevanten Organisationen des Katastrophenschutzes, der Dr. Pfau Wirtschaftsberatung und Vertretern der deutschen Sicherheitsunternehmen zum gemeinsamen Foto. Foto und Text: Fred Gburreck