Engagiertere Vertretung von vitalen Mittelstandsinteressen auf dem deutschen Wertelogistigmarkt

pfau

Nun gut, so könnte man annehmen – Deutschland war, ist und bleibt eine dichte Verbands- und Vereinslandschaft, da kommt es auf einen mehr oder weniger kaum an.

Doch im vorliegenden Falle dürfte die Verbandsgründung mit „Verbandsmeierei“wirklich gar nichts zu tun haben.

Der deutsche Wertelogistigmarkt hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert. Konzentrations- und Zentralisationsprozesse großen Stils mit erheblichen selbst kartellrechtlich relevanten Verwerfungen sind abgelaufen und sicher auch noch nicht beendet. Giganten kaufen den Markt auf, das Preisgefüge ist aus den Fugen. Die ganz wenigen „Großen“ geben mit ihren Stimmenanteilen im BDGW e.V. den Ton an.

Die mittelständischen und kleinen Wertedienstleister, die traditionell vorwiegend territorial oder regional aufgestellt waren und z.T. noch sind, können dem Preisdruck der Giganten nicht mehr Stand halten und das Stimmenverhältnis hat sich im BDGW e.V. auch gegen sie gekehrt.

Der Mittelstand droht seine Funktion am Wertelogistikmarkt in Deutschland zu verlieren, wo er doch diesen größten Markt in Europa so lange mit prägen konnte.

Den noch verbliebenen mittelständischen Unternehmen am deutschen Wertelogistikmarkt wollen die Gründungsmitglieder des BWML e.V. wieder stärkere Stimme und Gehör verschaffen. Den mittelständischen Wertelogistikunternehmen war zwischenzeitlich die Interessenvertretung abhanden  gekommen. Der neu gegründete BMWL e.V. will dieser Interessenvertreter für die Zukunft wieder sein. Dafür tritt er an – sein Weg wird kein leichter sein!

Er hat sich nicht nur den Handelsverbänden im Interesse seiner Mitglieder als kompetenter und verläßlicher Partner zu empfehlen sondern auch den Kreditinstituten. Nur wenn er das effizient und nachhaltig tut, kann er auch seinem erklärten Klientel, den mittelständischen Unternehme am Markt eine Heimstatt bieten und ihnen tatsächlich helfen ihre Marktposition zu behaupten oder zu verbessern. Er muß ihnen beim Aufbau von zeitgemäßen Beschaffungs- bzw. Einkaufsinstrumentarien oder – organisationsformen helfen.

Er muß seinen Mitgliedsunternehmen gegenüber der Politik und den Behörden Gehör und Gewicht verschaffen, möglichst nicht in Konfrontation zum BDGW sondern vielmehr als starke Stimme im BDGW und aus diesem heraus. Dafür tritt er erklärtermaßen an, daran wird er von seinen Mitglieder und seinen Partnern am Markt gemessen. Er ist herausgefordert den Markt ständig aktuell zu analysieren um ihn rechtzeitig richtig zu beschreiben, um nachhaltig auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können. Hier spätestens wird deutlich – das ist nicht nur eine Frage des Wollens sondern auch und vor allem eine Frage des Vermögens, der einsetzbaren Potentiale, des kleveren Marketings und des einheitlichen Auftretens seiner Mitglieder. Dafür muß sich der junge Verband auch nach innen attraktiv präsentieren. Er muß seine Mitglieder mitnehmen, direkt anssprechen mit dem was er tut, gute, konsenzfähige Konzepte rechtzeitig erarbeiten, vorlegen und diskutieren lassen und sie dann für seine Mitglieder postiv spürbar am Markt umsetzen helfen.

Eine wahre Herkulesaufgabe – doch was ist heute schon leicht?

Der BMWL will es angehen – Unternehmen der SVG- Gruppe engagieren sich dabei nach Kräften. Es ist hohe Zeit!